Monatsabschluss & Lohn-Export
Der Monatsabschluss ist der Dreh- und Angelpunkt für die Abrechnung: Er friert die berechneten Ergebnisse ein, und nur aus diesem eingefrorenen Stand wird exportiert. So stimmen Zeitnachweis, Auswertung und Lohnabrechnung immer überein.
Monat abschließen
- Öffnen Sie Tagesgeschäft → Monatsabschluss.
- Das Abschluss-Cockpit zeigt je Mitarbeiter die Monats-Summen (Soll, Netto, Zuschläge, Saldo) und offene Punkte — etwa Tage in der Klärungsliste.
- Klären Sie offene Punkte, dann schließen Sie den Monat ab. Stempla erzeugt dabei je Mitarbeiter einen unveränderlichen Snapshot der Ergebnisse.
Wiedereröffnen: Kommt doch noch eine Korrektur, öffnen Sie den Monat wieder — der alte Stand wird sauber storniert, und nach der Korrektur schließen Sie erneut ab. Jede Generation bleibt archiviert.
Lohn-Export einrichten
Unter Tagesgeschäft → Lohn-Export legen Sie eine Export-Konfiguration an:
- Format: DATEV LODAS (Bewegungsdaten für Ihre Kanzlei), SBS Lohn (Bewegungsdaten für Kanzleien mit SBS Lohn plus) oder ein konfigurierbares CSV für andere Lohnsysteme.
- Lohnarten-Zuordnung: Zeitkonten, Zuschläge und Abwesenheitsarten erhalten die Lohnart-Nummern Ihres Lohnsystems. Alles ohne Zuordnung meldet der Export als Warnung — es wird nie stillschweigend weggelassen.
Exportieren — immer erst der Probelauf
- Probelauf starten: Stempla erzeugt die Export-Datei zur Ansicht, mit Bericht und allen Warnungen (z. B. fehlende Lohnarten-Zuordnungen).
- Prüfen Sie den Bericht — die Probedatei ist deutlich als „nicht einspielen" markiert.
- Echt-Export ausführen: erst nach einem Probelauf möglich. Wird der Monat zwischenzeitlich wiedereröffnet, verlangt Stempla automatisch einen neuen Probelauf.
Jeder Lauf — auch jeder Probelauf — wird mitsamt der erzeugten Datei unveränderlich archiviert. Sie können jederzeit nachweisen, was wann mit welchem Datenstand übergeben wurde.